© B. Schnelle


Gebrochene Schriften in Kirgisien


Frau Natalia Andrianova aus Bischkek, der Hauptstadt Kirgisiens, stellte
mir freundlicherweise nachfolgende Bilder zur Verfügung. Sie zeigen
Beispiele von der Anwendung gebrochener Schriften in der kyrillischen
Variante.

Kirgisien benutzt heute als einziger Turkstaat noch das kyrillische Alphabet.
Die Regierung in Bischkek hatte allerdings die Übernahme des gemeinsamen
kasachisch-kirgisischen Lateinalphabets für das Jahr 2010 angekündigt.


Chinesische Reiseagentur in Bischkek


Hotel Semetei in Bischkek


Gemüseladen in Naryn



Blackletter today / Gebrochene Schriften heute:
Beispiele aus Berlin und Braunschweig

Der Designer Otl Aicher behauptete einst in seinem
Buch »typographie« (Berlin 1988), die Fraktur sei heute
nicht mehr in Gebrauch. Studierende der HBK Braunschweig
haben geprüft, was von dieser Aussage zu halten ist.
Fazit: »Glaubt keinen Autoritäten!«
(Zitat: Hans Peter Willberg)

Die Fotos stammen von den Teilnehmern am
Werkstattkursus Typografie der HBK Braunschweig
im Wintersemester 2005/06. Sie wurden in Berlin und
Braunschweig geschossen. Für das Einverständnis,
sie hier zu veröffentlichen, danke ich herzlich.

Hinweis für »Schriftkundige«: Für evtl. fehlende Lang-S
und Ligaturen sind nicht die Fotografen verantwortlich
zu machen ...



Punk-Rock-Plakat aus Berlin






Eine ungewöhnliche Kombination:
Griechische Spezialitäten und eine Fraktur-Variante


Rudolf Koch würde sich sicherlich wundern, könnte
er seine Schrift von 1908 im Jahre 2005 an einem Kosmetiksalon
bestaunen ...


Trotz »Gesundheitsreform« quicklebendig ...


Fachwerk, Schwabacher Schrift und Bier Pilsener Brauart.
Na dann, Prost


Familienbetrieb seit 1885


Kein Witz: Bieretikett aus Kirgisien !!!


... und was ist mit Tee?

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Harry Rowohlt zur sogenannten Rechtschreibreform:
»Diese Reform ist doch subventionierte Legasthenie.«
Gelesen im Hamburger Abendblatt vom 31. Juli 1997

»Die Reform der Rechtschreibreform endet als Reformtorso.«
Hubert Spiegel in der FAZ vom 4. März 2006


»Schrift und Sprache verändern sich behutsam, gleichsam evolutionär.
Auch vor der Rechtschreibreform hat beispielsweise die Duden-Redaktion
hieraus ihre Schlüsse gezogen und regelmäßig neue Schreibweisen in die
jeweils aktuelle Ausgabe übernommen. Diese Regelung hat sich jahr-
zehntelang gut bewährt – bis zu dem Tage, als Bürokraten uns eine neue
Schriftsprache verordnet haben. Das konnte ja nur in die Hose gehen!«

Der Autor dieser Internet-Seiten in einem Leserbrief an den
Rheinischen Merkur, 2004


»Die Rechtschreibreform ist endgültig gescheitert.«
Welt Online, 30. 08. 2009

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