Verschiedenes



Die 10 besten deutschsprachigen Bücher
zum Thema Schriftgeschichte

(Zugegeben: Eine zwangsläufig subjektive Liste.)

1
Friedl, Friedrich; Ott, Nicolaus und Stein, B.: Typographie.
Wann, wer, wie. Köln, 1998

2
Haarmann, Harald: Universalgeschichte der Schrift.
Frankfurt am Main, 1990


3
Brandi, Karl: Unsere Schrift. Drei Abhandlungen zur Einführung
in die Geschichte der Schrift und des Buchdrucks.
Göttingen, 1911


4
Mieses, Matthias: Die Gesetze der Schriftgeschichte. Konfession
und Schrift im Leben der Völker. Wien und Leipzig, 1919

5
Faulmann, Carl (Karl): Illustrierte Geschichte der Schrift.
Mit einem Nachwort von Eva-Maria Hanebutt-Benz und
Dirk H. Veldhuis. Augsburg, 1990 (Reprint der Originalausgabe.
Wien, 1880)

6
Földes-Papp, Károly: Vom Felsbild zum Alphabet. Stuttgart, 1966

7
Barthel, Gustav: Konnte Adam schreiben?
Weltgeschichte der Schrift. Köln, 1972

8
Kapr, Albert: Fraktur. Form und Geschichte der gebrochenen Schriften.
Mainz, 1993

9
Kapr, Albert: Schriftkunst. Geschichte, Anatomie und Schönheit
der lateinischen Buchstaben. München, New York, 1983

10
Ehmcke, Fritz Helmuth: Die historische Entwicklung der
abendländischen Schriftformen. Ravensburg, 1927



Ausschnitt aus einem Buchtitel, Wolfenbüttel, 1922




Mehr oder weniger prominente Menschen,
die den Beruf des Schriftsetzers erlernt haben


Wilhelm Ahrens
Früherer Berliner SPD-Stadtrat
Gründer der Westkreuz-Druckerei


Philipp Bickel
Theologe


Stephan Born
Deutscher Revolutionär 1848/49
Mitbegründer der Arbeiter-Vereine


Otto Braun
Preußischer Ministerpräsident 1920-1932


Karl Dall
Fernsehmoderator


Rudolf Dreßler
SPD-Politiker

Björn Engholm
ehem. Ministerpräsident von Schleswig-Holstein

HAP Grieshaber
Künstler

Herbert Herrmann
Schauspieler


Fritz Heußler
Früherer Oberbürgermeister von Dotmund


Walter Janka
Autor, DDR-Dissident

Franz Jonas
Österreichischer Bundespräsident 1965-1974

Ernst Klaar
Schriftsteller

Hans-Peter Korff
Schauspieler

Paul Löbe
Erster Alterspräsident des Deutschen Bundestages

Paul Löwigt
Bürgermeister von Lübeck 1926-1933

Gustav Lübbe
Verleger


Hans Maršálek
Österreichischer Sozalist und Widerstandskämpfer

Philipp Scheidemann
Erster Ministerpräsident der Weimarer Republik

Dionys Schönecker
Legendärer österreichischer Fußballer

12x Österreichischer Meister mit Rapid Wien

Wolfgang Thierse
Vizepräsident des Deutschen Bundestages

Joachim Tschirner
Regisseur


Mark Twain
Schriftsteller


Kurt Weidemann
Typograph





Ausführliche Infos zu den Anführungszeichen finden sie
auf folgender
Wikipedia-Seite:

Anführungszeichen





Einige Druckereien, die auch heute
noch Handsatz und Buchdruck anbieten


Buchdruckerei Lutz Nessing
Büchnerweg 92  (Eingang Anna-Seghers-Straße)

D-12489 Berlin-Adlershof

Buchdruckwerkstatt Christian Schöppe
Langhansstraße 20 HH II.
13086 Berlin

Martin Z. Schröder
Meyerbeerstraß 62, 13088 Berlin


Offizin Haag-Drugulin
Grafischer Betrieb GmbH
Großenhainer Straße 11a, 01097 Dresden


scharf - druck und mehr
Ingo Scharf
Obere Eichenstraße 4
90559 Burgthann


Gutenberg-Druckerei
Kranichfelder Straße 52
99097 Erfurt-Melchendorf



Hochschulen, an denen noch Werkstätten
für Handsatz und Buchdruck bestehen

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig
http://www.hbk-bs.de

Fachhochschule Potsdam
Fachbereich Design
Pappelallee 8–9, Haus 5

http://design.fh-potsdam.de/studium/ausstattung/werkstaetten/handsatz-und-buchdruckwerkstatt.html

Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Wächterstr. 11, 04107 Leipzig

http://www.hgb-leipzig.de

Weißensee Kunsthochschule Berlin
Bühringstraße 20, 13086 Berlin
http://www.kh-berlin.de

Kunsthochschule in der Universität Kassel
Menzelstraße 13-15, 34121 Kassel
http://kunsthochschule-kassel.de/

FH Düsseldorf
40225 Düsseldorf
http://fhd-bleisatz.tumblr.com/



Die Broschüre apfel i vom FontShop vermittelt Fachwissen
für alle Einsteiger in die visuelle Kommunikation






Zitate zum Zeitgeschehen
»Wenn die Gewerkschaften die Arbeitgeber auffordern, den
Arbeitnehmern bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen
einzuräumen, sprechen sie schon die Sprache der Unterwerfung.«

Oskar Lafontaine

»Die oft beschworene Generationengerechtigkeit ist vor allem
ein politischer Kampfbegriff. Aufgerufen wird er immer dann,
wenn anderes verdeckt werden soll. Etwa, dass sich die SPD
kampflos von ihrem Plan verabschiedet hat, auch diejenigen zur
Kasse zu bitten, die sich bislang der sogenannten Generationen-
verantwortung entzogen haben. Dass die Umverteilung immer nur
im System – in diesem Fall innerhalb der Rentenkasse – stattfindet
und nicht gesamtgesellschaftlich.«

Ulrike Baureithel in der Wochenzeitung »Der Freitag«,
Februar 2014


»Die große Mehrheit der abhängig arbeitenden Menschen
ist inzwischen in wichtigen Institutionen in der Minderheit
oder ausgeschlossen. So zum Beispiel bei der Agentur für
Arbeit. Bei der Vorgängerorganisation waren zumindest
die Vertreter der Arbeitnehmerschaft, die Gewerkschaften,
ähnlich repräsentiert wie die Arbeitgeberseite. Heute ist die
Agentur in den Händen von betriebswirtschaftlich denkenden
Abkömmlingen des Managements. Ähnlich ist die Lage
in den Rundfunkanstalten und in den Universitäten. Die
breite Masse der Arbeitnehmerschaft hat dort nichts mehr
zu sagen. Es liegt eine ziemlich undemokratische Macht-
übernahme hinter uns, die direkten Einfluss auch auf die
soziale Lage der Menschen und damit auf die Sozialstaat-
lichkeit hat.«

Albrecht Müller
August 2012, www.nachdenkseiten.de

»Markus Lanz. Das ist der Mann, den das ZDF,
ein öffentlich-rechtlicher Sender, regelmäßig außerhalb
des Kinderprogramms über Politik diskutieren lässt.
Ein Mann, der dann wütend wird, wenn sich
jemand nicht zu ihm in den Sandkasten knien will,
um auf seinem Niveau zu diskutieren«.

Stefan Niggemeier

»Lag das durchschnittliche Rentenniveau 1998 noch bei 53 Prozent
des letzten Nettoeinkommens, ist es heute bereits auf unter 50 Prozent
gefallen. Zielmarke bis 2030: 43 Prozent. Bürger, die 2030 in Rente
gehen und zuvor über ein Durchschnittseinkommen von 2000 Euro
verfügten, müßten damit mindestens 43 Jahre in die gesetzliche
Rentenversicherung eingezahlt haben, um knapp über dem
Grundsicherungsniveau – und damit der Sozialhilfe – zu liegen.
Das ist das politisch gewollte Ziel.«

Markus Bernhardt

»Jedes Mal, wenn ich im Bundestag die Schandtaten
der Agenda 2010 benenne, herrscht erhebliche Unruhe
bei den SPD-Abgeordneten. Unflätige Beschimpfungen
sind keine Seltenheit. Damit kann ich leben. Aber dieses
Land, Millionen von Menschen können nicht mehr
mit dem Sanktionsregime von Hartz IV leben!«

Michael Schlecht MdB

»Konservative und Neoliberale plustern sich auf und behaupten,
sie wären die „Kraft der Freiheit“. Das ist absurd. Die Linke sollte
sich den Freiheitsbegriff zurückerobern. Denn obwohl wir in den
freiheitlichsten Ordnungen aller Zeiten leben, haben viele Menschen
das Gefühl, dass diese Freiheit hohl ist und ihre Optionen beschränkt.«

Robert Misik


»40 Prozent von allem, was man in den USA in den
Zeitungen liest oder im Fernsehen sieht, ist von
PR-Firmen im Auftrag ihrer Kunden geschrieben oder
produziert worden. Die PR-Erzeugnisse werden in
den freien Medienmarkt gedrückt von den über
200.000 Mitarbeitern der Public Relations Industrie.«

John Stauber


»Der Wettbewerb Mann gegen Mann und die sich aus ihm entfaltene
Wettbewerbsfreiheit wird vor allem von jenen idealisiert, die als
Hochschullehrer selbst Beamte auf Lebenszeit sind.
«
Erhard Kantzenbach


»Am Samstag war die ARD auf der Suche nach dem klügsten Deutschen.
So reiste Kai Pflaume quer durchs Land, legte Menschen von Nord-
bis Süddeutschland Jugendfotos von Jurymitglied Frank Plasberg vor
und fragte sie, wer das sei. Das diente der Erforschung des Bildungs-
niveaus in unserem Land. Das der ARD bleibt ein Geheimnis.«

nd-online, 28. 10. 2012

»Interessieren würde uns beispielsweise, welche Substanzen
den Mitwirkenden bei »Wetten dass ..?«, dem ZDF-Fernsehgarten
oder dem Sommerfest der Volksmusik verabreicht werden.
Und ob TV-Lieblinge wie Ulrich Deppendorf oder Peter Hahne
für ihre drolligen Auftritte tatsächlich keine Nahrungsergänzungs-
mittel brauchen.«

nd online in der Glosse »Unten links« vom 30. 07. 2013

»Wahrscheinlich ist die viel diskutierte Verschmelzung
von PR und Journalismus nirgendwo so weit fortgeschritten
wie im Kulturbereich. Dabei verlieren die Medien komplett
die Distanz zur Veranstaltung selber. Irgendwann haben
sie den Karren soweit in den Schlamm gefahren, dass sie
jegliche Bewegungsfreiheit verloren haben.«

Janosch Tröhler, Schweizer Journalist




Harry Rowohlt zur sogenannten Rechtschreibreform:
»Diese Reform ist doch subventionierte Legasthenie.«
Gelesen im Hamburger Abendblatt vom 31. Juli 1997

»Die Reform der Rechtschreibreform endet als Reformtorso.«
Hubert Spiegel in der FAZ vom 4. März 2006

»Schrift und Sprache verändern sich behutsam, gleichsam evolutionär.
Auch vor der Rechtschreibreform hat beispielsweise die Duden-Redaktion
hieraus ihre Schlüsse gezogen und regelmäßig neue Schreibweisen in die
jeweils aktuelle Ausgabe übernommen. Diese Regelung hat sich jahr-
zehntelang gut bewährt – bis zu dem Tage, als Bürokraten uns eine neue
Schriftsprache verordnet haben. Das konnte ja nur in die Hose gehen!«

Der Autor dieser Internet-Seiten in einem Leserbrief an den
Rheinischen Merkur, 2004


»Die Rechtschreibreform ist endgültig gescheitert.«
Welt Online, 30. 08. 2009

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